Alveolarmakrophagen

Alveolarmakrophagen

Mononukläre Phagozyten, die von Monozyten abstammen und in der Lunge ziemlich lose an die Wand der Alveolen angeheftet sind. Alveolarmakrophagen treten früh in der Embryonalzeit auf und reifen in situ heran. Sie sind metabolisch an den hohen Sauerstoffpartialdruck und das Vorhandensein von Lungen-Surfactant (das sie durch Phagozytose entfernen) adaptiert. Sie nehmen auch partikuläres Material auf, wie Mikroorganismen, die in die Alveolen vorgedrungen sind. Sie wirken meist supprimierend auf aktivierte T-Zellen via Freisetzung von Prostglandin E2 (PGF2) und platelet activation factor – PAF). Bei chronischer Entzündung können sie in epitheloide Zellen differenzieren und sich zu Riesenzellen entwickeln, die proteolytische Enzyme, chemotaktische Faktoren (IL-8) und profibrotische Faktoren (platelet derived growth factor – PDGF) produzieren. Sie sind stark MHC Klasse II positiv und Lymphzyten – Funktionsantigen-1 (LFA-1) positiv.

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